Vorbericht zum Spiel der Bullen gegen die Löwen

Nach der Schneeschlacht im Breisgau folgt jetzt die Niederlage auf dem Krankenbett: Mindestens zwei Spieler fehlen aufgrund eines grippalen Infekts und der Einsatz von drei weiteren steht auf der Kippe, aber auch mit diesem geschwächten Kader kann das Motto zum Spiel gegen TSV 1860 München nur lauten: Löwen sind auch nur größere Schmusekatzen.

Neben Terrence Boyd, der sich noch im Aufbautraining befindet und Yussuf Poulsen, der seine fünfte gelbe Karte absitzt, fehlen Halstenberg und Sabitzer wegen eines grippalen Infekts. Ilsanker, Kaiser und Gulácsi könnten für das Spiel gegen den Tabellen-Fünfzehnten auch ausfallen. Nachdem die Bild am Donnerstag Rangnick noch in der „Torwart-Falle“ sah, dürfte Gulácsi durch seinen Infekt wohl kein Kandidat für das Aufeinandertreffen mit den Münchner Löwen sein. Für den gesperrten Poulsen wird Selke in die Startelf rücken und der 21Jährige kann sich gegen München endlich mal wieder von Beginn an beweisen.

Bei den „Löwen“ wird der zuletzt starke Bülow (grippaler Infekt) fehlen und auch Stahl fällt weiterhin aus. Ob es ein Wiedersehen mit Rodnei geben wird, ist noch nicht absehbar, aber wenn, dann ist auch er kein Kandidat für die erste Elf.

Begleitet werden die abstiegsgefährdeten Münchner von ungefähr 400 Fans, wobei der Großteil der Anhängerschaft das Spiel „boykottiert“ und dabei handelt es sich nicht einmal um ein Montagsspiel und auch die Anfahrt nimmt nicht übermäßig viel Zeit in Anspruch. Das mediale Echo ist aber trotzdem eher bescheiden. Selbst unter den 1860-Fans gibt es viele, die den Boykott in der jetzigen Situation als falsch deklarieren. Für 1860 München geht es nach zuletzt neun Punkten aus drei Spielen weiterhin um die Verhinderung des Abstiegs und gegen den Tabellenführer wird das Auswärtsspiel ohne lautstarken Support sicherlich kein Kinderspiel. Für RB Leipzig geht es nach der Niederlage im Spiel gegen den SC Freiburg darum, die Tabellenführung zu verteidigen und vielleicht sogar um das Abwenden des Gedankens „Der Aufstieg ist in Gefahr“ und dabei kann man sich auf die Unterstützung von mehr als 22 000 Fans verlassen.

Der Aufstieg ist in Gefahr?

Nachdem man in Freiburg aufgrund der Witterungsbedingungen spielerisch nicht überzeugen konnte und am Ende auch verdient verlor, ist Freiburg bis auf drei Zähler an den zuvor souveränen Tabellenführer herangekommen. Diese Niederlage war nach drei Siegen in Folge durchaus ein Dämpfer, aber auch die Auswärtsniederlage in Hamburg war solch ein Fehlschlag, aber ihm folgte keineswegs Desillusion. Das wunderbare 3:0 gegen Union Berlin war damals die richtige Antwort und auch jetzt liegt es am gesamten Team zu zeigen, dass man unbedingt aufsteigen will. Ob dabei ein Poulsen für Tore sorgt oder ein Selke oder ein Bruno anstatt ein Kaiser die Tore vorbereitet, ist schlussendlich nicht relevant.

Für Leipzig. Für RB. Für rot-weiße Fankultur.

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